Startseite » Förderung »

 
 

Büchergeld

 

Grundsätzlich gilt in Deutschland die Lehrmittelfreiheit, die besagt dass Bildung unabhängig vom Einkommen für jeden möglich sein soll. Lehrmittel wie Bücher sollten daher jedem zugänglich sein. In manchen Bundesländern ist dies sogar in der Landesverfassung verankert. Der Erwerb von Büchern und Lehrmittel kann mehrere Hundert Euro im Jahr betragen. Im Rahmen der Verschuldung der Staaten, wird oft diskutiert, ob dieser Grundsatz so weiter geführt werden kann. Während eines Studiums ist die Beschaffung des Lehrmaterials noch kostenintensiver. Um begabten Studenten unter die Arme zu greifen und eine gute Ausbildung zu ermöglichen, ist ein Zuschuss für Bücher, das so genannte Büchergeld oft Bestandteil verschiedener Stipendien. In 2013 hat das Bundesministerium für Bildung bei einer Erhöhung des Büchergeldes klar gemacht, dass diese Mittel auch für die Beschaffung von Computern und Software eingesetzt werden kann.

Büchergeld durch Stipendien

Bei vielen Stipendien gibt es sowohl finanzielle als auch ideele Förderungen. Die finanzielle Förderung wird oft in Form von Büchergeld ausgezahlt. Dies bedeutet, dass Stipendiaten jeden Monat einen Geldbetrag bekommen, den Sie für den Erwerb von Lehrmaterial einsetzen können. Die Höhe des Betrages variiert von Stipendium zu Stipendium. Büchergeld erhalten Sie zum Beispiel bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, bei der Friedrich Ebert Stiftung, bei der Konrad Adenauer Stiftung und vielen mehr. Obwohl der Betrag von Person zu Person variieren kann (je nach Lebenssituation), kann das Büchergeld einen wesentlichen Bestandteil ausmachen. Nicht selten sind Studenten auf dieses Geld angewiesen. Im Jahre 2013 hat sich das Bundesministerium für Bildung daher für eine Verdopplung des Büchergeldes auf ca. 300 Euro ausgesprochen.